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Kartoffelbraten im Oktober 2000

Fotos von Christoph

eine gesellige Runde beim Essen - Teil 1 eine gesellige Runde beim Essen - Teil 2
Das 'Hirsche-Spiel' - Teil 1 Das 'Hirsche-Spiel' - Teil 2
Das 'Hirsche-Spiel' - Teil 3 Das 'Hirsche-Spiel' - Teil 4
Auch Yps bekommt ein Geschenk - bloß wofür? :-) Die Bördebauern unter sich

Kartoffelbraten der Heimathirsche
Im Hasley am 28. Oktober 2000

von Tobias

Am Samstag morgen, den 28.10.2000 mussten noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Zum Beispiel fehlte uns noch etwas Buchenholz, welches organisiert werden musste. Wolfgang Burghoffs Heiligtum (der Anhänger), sollte für dieses Unterfangen herhalten. Wenn man gescheit stapelt bekommt man 1 Festmeter darauf, sagt er. Doch auch der Transit von der Firma Martini & Wrede musste noch bei Peters Samstagsmorgenfreizeitbeschäftigung abgeholt werden, und dann ging es ab nach Bruchhausen zu Bauer Bunke. Der erzählte uns erst mal genau wie das mit dem Reitunfall von Frittes Bruder war, aber das ist ein anderes Buch. Auf jeden Fall hat der uns total aufgehalten mit seinen Vertelekes. Dann wurden aber schleunigst die bereit stehenden Fahrzeuge mit Holz beladen, und mit der Socke auf'm Gas ging es dann ins Hasley. Das Buchenholz musste nun vor Ort gespalten und gestapelt werden. Aber so richtig wollte der Stapel nicht brennen. Zum Glück haben wir in Peters' Transe eine Lötlampe gefunden mit der wir die Sache beschleunigen konnten. Als das Feuer brannte, machten wir uns daran für die musikalische Beschallung in der Hütte zu sorgen. OK! Die Vorbereitungen waren soweit abgeschlossen. Nun konnte man zu gemütlichen Teil übergehen. Die köstlichen Erdfrüchte warteten sehsüchtig darauf in der knackig-heißen Buchenglut vergraben zu werden. Gesagt, getan. Um 14.00 Uhr sollten die ersten hungrigen Heimathirsche das Hasley erreichen. Bis dahin sollten die Kartoffeln gar sein. Mit frisch gezapften Bier, köstlich gegarten Kartoffeln und erstklassig eingelegten Heringen wurden die Stammtischschwestern- und Brüder verköstigt. Dem Anschein nach hat es allen sehr gut gemundet. Reklamationen gab es auf jeden Fall nicht. Ist jetzt auch zu spät dafür! Für den weiteren Verlauf des Tages hatten sich die Stammtisch führenden Hirsche einen kleinen Wettkampf ausgedacht. Zuerst wurden die anwesenden Hirsche und Gäste in drei Mannschaften aufgeteilt. Die erste Disziplin bestand darin, einen Negerkuss, ohne zu Hilfenahme der Hände, zu verputzten. Zachy wurde für diesen Vergleich als Favorit gehandelt, jedoch konnte Christoph das Rennen für sich entscheiden. Als nächstes mussten sich drei weitere Kandidaten bei einem Wettkampf der besonderen Art profilieren. Die Wettkämpfer, Lars, Peter und Jens, bekamen ein Bindfaden, an dessen ende ein Tampon befestigt war, um den Bauch gebunden. Diesen Tampon mussten sie dann mit Beckenarbeit in einer Bierflasche, welche mit Wasser gefüllt war versenken. Nachdem sich der Wattebausch vollgesogen hatte, sollte laut Spielregel die Flasche angehoben werden und in einer entfernten Kiste abgestellt werden. Als dritter Vergleichskampf musste ein Kandidat von zwei anderen aus der Mannschaft mit Klopapier eingewickelt werden. Eine Aufgabe die laut Fotomaterial, Buggys künstlerische Fähigkeiten hervorlockten. Bei der vierten, und letzten Disziplin waren alle Mitglieder der Mannschaften gefragt. Es ging darum einen Flaschenöffner, an dem ein langer Bindfaden befestigt war, durch die Hosenbeine der Teamkameraden zufädeln. Ganz klare Sache, das jenes einfacher geht, wenn man die Hosen dabei runterlässt. Wie das dann aussah konnte man sich ja denken. Die Siegermannschaft erhielt eine Flasche Sekt. Die zweit platzierten bekamen einen Piccolo für verliebte, und die verliere Mannschaft bekam eine Büchse Bier. Herzlichen Glückwunsch! Man kann aber lobend erwähnen, dass die Spiele eine Gelungene Einlage auf dem Kartoffelbraten waren. Kompliment an das Organisations-Team!

Der weitere Tagesablauf bestand darin, sich mit Glasbier und Appellkorn abzulitern und dummes Zeug zu reden. Am späteren Abend kamen noch ein paar Gäste von den Highlandern und aus Soest. Sie sollten die Partystimmung noch bereichern. Als "Käse" zu späteren Bieren große Schnauze hatte, wollte Buggy sie ihm stopfen, nah ja, man kennt das ja! Aber ansonsten ein gelungenes und gemütliches Fest! Erwähnenswert ist auch noch, dass Tante Gerti uns am nächsten Tag beim aufräumen geholfen hat. Ein dickes Dankeschön von dieser Stelle. Außerdem war fast der komplette Stammtisch zum Reinemachen erschienen. Löblich, löblich meine lieben Stammtischschwestern- und Brüder im Glauben. Wollen wir hoffen das es nicht nur die Ausnahme war!

Hossa, Hossa,

Tobias

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© by Christoph Köster 2001