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Kreuzbeleuchtung auf dem Olsberg Karfreitag 2001

Fotos von Andi und Christoph

Die Kreuzbeleuchter Rast
Überweltigender Blick Ein nettes Gespräch

(Kar)Freitag, der dreizehnte

von Tobias

Am 13.04.2001 war es mal wieder so weit. Kreuzbeleuchtung auf dem Olsberg stand an. Um 19.00 Uhr sollten sich die Heimathirsche bei Bürgers sammeln, um einen anstrengenden Gewaltmarsch ohne großartige Verpflegung auf den Gipfel des Olsberges zu unternehmen. Was sich dann in der Bierstube ansammelte war mehr als armselig. Von ganzen 16 Mitgliedern die der Stammtisch zählt, haben sich sechs wander - und trinkfeste Hirsche versammelt. Hinzu kam noch Sascha, der Freund von Jenny die übrigens die Fahne des Mädchentisches hochhielt. Jedes zweite Wort das sie rausbrachte hatte was mit Luschen zu tun. Schnell noch ein, zwei Bier gezischt, und dann ging es los Richtung Gipfelkreuz.

Auf den ersten Metern bergauf wollten meine Nikotin misshandelten Lungen nicht mehr das Soll an Sauerstoff an meinen Blutkreislauf weitergeben. Was zufolge hatte das ich ziemlich aus der Puste kam. Na ja, mit genügend Pausen sollte es schon gehen. Hinzu kam noch, dass ich mich eingepackt hatte wie ein 12 teiliges Porzellan Service. Es war halt astreines Aprilwetter. Sonnenschein und Schneefall im 30 Minuten Rhythmus. Auf den letzten Metern wurde ich dann richtig schnell. Ich konnte schon das "Ploppen" der Bierflaschen hören. ("Das Gespür für Bier") Oben auf dem Gipfel bot sich uns ein unvergesslicher Ausblick auf das Sauerland. Und Richtung Börde ging die Sonne unter. Fantastisch.

Trotz mittlerweile gutem Wetter war es sau kalt auf dem Berg. Um dieser Wetterlage entgegen zuwirken, haben die Jungs von der Prinzengarde ein super Lagerfeuer gebastelt. Schön lauschige Zeltlageratmosphäre machte sich breit. Lecker Rührei mit Zwiebeln und Speck gab es direkt vom Feuer. Und schön kaltes Detmolder aus der Kiste gegen unseren Wanderdurst.

Nachdem wir einige Flaschen Det geleert hatten, wollten die ersten Hirsch wieder die Heimkehr antreten, doch Peter, Jens und ich hatten den Kanal noch nicht voll genug und so blieben wir noch ein Minütchen. Als dann überhaupt keiner mehr am Feuer stand, außer Schmidts Edgar, verließen die standfesten Hirsche auch die Arena, und machen sich auf den mühsamen Abstieg durch den Hohlweg. Da ich schon ziemlich einen im Timpen hatte, blieb es natürlich nicht aus das ich mich einige male aufs Maul gelegt habe. Da muss man halt mit leben. Aber denn noch haben auch die drei letzten Hirsche das Strunzerdaal ohne größere Verluste erreicht.

Und jetzt noch an alle wanderfaulen Hirsche. Ihr habt eindeutig was verpasst. Auch wenn's kalt war, es war ein super geiler Abend!

Hossa, Hossa,

Tobias

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© by Christoph Köster 2001