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Ein Stammtischabend im Juli 2002

Ein Stammtischabend aus der Sicht ...

von Karl

Hallo Heimathirsche,

heute mal ein paar Zeilen nach einer erfolgreich verkürzten Nacht. (5Uhr in der Früh.)
- Den Abend noch mal Revue passieren lassen in der Einschlafphase.

Nachdem alles Officeelle am Stammtisch über den Tisch gegangen und geschoben ist, wird der Lärmpegel im laufe des Abends immer größer, dank einiger Beschleuniger die beim Knobeln oder Kartenspielen dazu gehören. Geht es auf Mitternacht zu , liegen die ersten Hirsche schon dankbar zu Bett, was andere anstachelt, die Durchhaltequote nicht unter 4 Stunden sinken zu lassen. Wenn sich so nach Mitternacht die letzten weiblichen Hirsche erheben, um den Heimweg mit Anhang in Angriff zu nehmen mal mit Erfolg, mal weniger ist mein erster Gedanke : oh, jetzt ist ja bald Feierabend: Falsch gedacht, denn ein oder zwei haben sich wohl heimlich doppelseitig klebendes Klebeband unter den Allerwertesten geklebt. So heißt es dann. komm setzt dich zu uns und mach uns noch einen halben und dir auch einen . Jetzt beginnt die Zeit des fachsimpeln, philosophieren und diskutieren über Gott und die Welt. Dabei werden die Gläser nach meinem Befinden nicht leerer. Dann oh Wunder einen großen Schluck und ach einen können wir noch oder ? Na gut , aber der allerletzte, OK. Dieser letzte wird nippend, mit Genuss in die Länge gezogen. Noch eine oder zwei letzte Zigaretten, bezahlen und Tschüß. War wieder ein schöner Abend und Morgen. An der Haustür schlägt uns der neue Morgen sein Licht ins Gesicht, die Vögel zwitschern und jetzt ab nach Hause. Nein weit gefehlt. Es gab ja so wenig Zeit am Abend sich zu unterhalten, also wird noch ein Pläuschchen auf dem Bürgersteig gehalten, bevor der Nachhauseweg in Angriff genommen wird. Ohne Umweg? Vielleicht noch kurz in Richtung Blügel oder Neumann`s Manni. Ich werd`s erfahren. Jetzt schnell abschließen, Tische abräumen und abwischen, Licht aus und alle 4re von mir strecken um noch ein paar Stunden Schlaf zu erhaschen. Meine letzten Gedanken sind dann: beim nächsten mal schickst du die Meute eher nach Hause; was aber ein frommer Wunsch bleibt, glaube ich. Vielleicht sollte ich mal sagen auch der Wirt hat sein Liebesleben. Die Resonanz auf diesen Spruch werde ich euch dann bei Gelegenheit mitteilen.

Hossa, Hossa - und Gute Nacht,

Karl

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